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Valérie Mangin

Valérie Mangin
© MC Productions

Bibliographie

auf deutsch
1995
2002–2011
2011
Dinosaurier
Die Geissel der Götter
Kleines Wunder
Originalserien
1995
1999–2003
2000–2006
2003–2004
2004–2008
2005–heute
2006–2010
2008
2010
2010
2010–heute
2011–heute
2011
2011–heute
2012
2012
2012–heute
2012–heute
Dinosaures
Les mémoires mortes
Le fléau des dieux
Petit miracle
Le dernier troyen
Luxley
KGB
Mortemer
Trois Christs
Destins
La guerre des dieux
Du plomb pour les garces
Jeanne d'Arc
Drakko
Le Livre de Skell
Moi Jeanne d'Arc
Imperator

Alix Senator

Valérie Mangin wird am 14. August 1973 in Nancy (Frankreich) geboren.

Nach dem Ende ihrer sekundären Schulausbildung im Jahr 1991 geht sie nach Paris und wird dort in die Vorbereitungsklassen am Lycée Henri-IV aufgenommen. 1994 kommt sie an die École des Chartes, wo sie auch ihre Dissertation zum Thema La Grande Chancellerie de France sous Louis XVI schreibt. Parallel dazu studiert sie an der Sorbonne Geschichte.

Sie ist eine eifrige Leserin von Comics und lernt während ihres Studiums Denis Bajram in einer Buchhandlung kennen, in der er sein Werk Cryozone signiert. Sie heiraten im späten August 1999 und ziehen danach gemeinsam in ein kleines Atelier in der Rue Saint-Julien, am Fuße der Kathedrale von Notre-Dame.

Valérie schlägt Denis Bajram vor, die Dialoge des ersten Bandes von Les mémoires mortes nach dessen Szenario zu schreiben. Dieser Band wird von Lionel Chouin gezeichnet und erscheint 1999 bei Les Humanoïdes Associés. Für den zweiten Band, der 2003 veröffentlicht wird, schreibt sie alleine die Geschichte. Seit 2000 erstellt sie auch das Szenario einer neuen Science-Fiction Serie bei Soleil: Le fléau des dieux (dt. Die Geissel der Götter). Der erste von sechs Bänden erscheint im November 2000, der Letzte im Juni 2006. Mit dieser Serie beginnt sie eine Welt zu erschaffen, von der seit 2004 auch in Le dernier troyen weitererzählt wird. Le dernier troyen besitzt ebenfalls 6 Bände und spielt zeitlich vor Le fléau des dieux. Während Le fléau des dieux den Angriff der Hunnen und den Fall Roms beschreibt, ist Le dernier troyen der Gründungsmythos des galaktischen Roms. Inhaltlich ist Le dernier troyen eine gewohnt freie Science-Fiction-Adaption der antiken Aeneis, also der Irrfahrt von Aeneas als letztem trojanischem Überlebenden bis zu seiner Ankunft in der Gegend, wo später einmal Rom entstehen wird.

Daneben schreibt sie in den Jahren 2003 und 2004 an dem Zweiteiler Petit miracle (dt. Kleines Wunder), der von Griffo gezeichnet wird, und seit 2005 an der Serie Luxley. Im Jahr 2006 werden Mangin und Bajram Verleger. Zusammen zeichnen sie für das neue Label Quadrant Solaire bei Soleil verantwortlich. Natürlich werden unter diesem Label alle neuen Alben der Beiden herausgebracht. Valéries Alben unter diesem Label sind seit 2006: KGB (mit Malo Kerfriden), Mortemer (mit Mario Alberti), La guerre des dieux (mit Dean Yazghi) und Trois Christs (mit ihrem Mann). La guerre des dieux ist auf zwei Bände angelegt und die einzige Serie aus Mangins galaktischen Chroniken, die tatsächlich in der Antike spielt. Inhalt ist der (diesmal antike) Krieg um Troja mit fantastischen Einschlägen. Von der auf sechs Bänden angelegten Reihe Imperator ist bis heute noch nichts erschienen. Die Reihe soll die Geschichte des galaktischen Augustus erzählen und von Servain gezeichnet werden. Allerdings soll diesmal kein antikes Thema zu Science-Fiction verarbeitet werden, sondern die Zeit des italienischen Faschismus.

Nach mehreren Jahren in Paris und Brüssel wohnt sie heute in Bayeux in der Normandie.